Agrartechnik

Elektronisches Tierkennzeichnungs-System auf Basis von UHF-RFID

AGRARTECHNIK

 

Das Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung, der Einsatz und die Bewertung von innovativen Verfahren zur elektronischen Tierkennzeichnung mit Hilfe von Radio-Frequenz-Identifikations-Systemen im Ultra-Hoch-Frequenz-Bereich (UHF).

Aufgabe

Die Vorteile von UHF-Systemen, größere Erfassungsreichweiten, schnellere und gleichzeitige Identifizierung von Transpondern im Antennenfeld und die Möglichkeit zur Lokalisation von Objekten sollen gezeigt werden. Die Nachteile dieses RFID-Frequenzbereichs, u. a. die Empfindlichkeit gegenüber Wasser oder Metall, sollen im Projekt durch die Anwendung neuer Methoden kompensiert werden.

Ablauf

Im Projekt werden verschiedene UHF-Ohrmarken für Kühe, Schafe und Schweine sowie UHF-Lesegeräte für stationäre und mobile Anwendungen entwickelt und im Labor und in der Praxis getestet. Die Eignung des UHF-Tierkennzeichnungssystems wird mit verschiedenen Anwendungsszenarien untersucht. In regelmäßigen Abständen wird die Simultanerfassung von Tieren beim Treiben durchgeführt. Eine Hotspotüberwachung von Mastschweinen an Trog und Tränke sowie die Lokalisierung von Mastschweinen mit der Bestimmung von Nutzungsfrequenz und -dauer an Aufenthaltsbereichen dienen zur Gesundheits- und Leistungserfassung.

Eine Software zum Datenmanagement unterstützt die Labor- und Praxisversuche. Weiterhin soll eine Nutzen-Kosten-Analyse zum Einsatz moderner elektronischer Tierkennzeichnungssysteme am Beispiel von UHF-Systemen durchgeführt werden.

Projektpartner:

Universität Hohenheim
Agrident GmbH
deister electronic GmbH
Caisley International GmbH
Phenobyte GmbH & Co. KG

Förderer:

Die Förderung des Vorhabens erfolgte aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages.

Träger:

Die Projektträgerschaft erfolgte über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung.

 

Weitere Informationen im Forschungsinformationssystem Agrar und Ernährung »